hallo aus dem world wide web,

ich, michael itjeshorst, jahrgang 1994, studiere im siebten semester kommunikationsdesign an der hochschule düsseldorf. meinen schwerpunkt habe ich auf visuelle identitäten gelegt.

info@michaelitjeshorst.com

weingut fiouri

corporate design, product naming, labeling, packaging, mailing
betreut von herrn steinacker,
wintersemester 2014/2015

„wein ist poesie in flaschen“ – robert louis stevenson. doch gibt es auch eine poesie ausserhalb der flaschen? – das corporate design.
wenn davon ausgehend die essenz eines weingutes die weintraube ist, dann ist also der kern des corporate designs die rebenfrucht.
inspiriert durch die rundungen der trauben, entstand die auszeichnungsschrift, welche auf der grundlage von mehreren kreisen basiert. durch die fülle an neuen buchstaben entstand die wortmarke, welche an eine abstrakte rispe erinnert. eingefasst wird diese nochmals durch einen kreis.
das product naming wurde durch die 211 verschiedenen italienischen inseln inspiriert. dementsprechend sind die anfangsbuchstaben jeder weinsorte die anfangsbuchstaben der insel, welche für das naming namensgeber wurde. darüberhinaus bilden die buchstaben die grundlage für das label. meist sind es zwei buchstaben aus dem alphabet der auszeichnungsschrift, die nun aufgeplustert wurden und an kleine typografischen inseln erinnern. somit besitzt man einen vielseitigen modularen baukasten, der viele möglichkeiten für neue labels bietet.
ebenso spielt die verpackung auf das inselnthema an. sie stellt eine alte gestrandete schatztruhe dar. passend zu den verschiedenen weinen, gibt es von zeit zu zeit ein mailing, welches ein leckeres rezept beinhaltet und hervorragend auf die weinsorten abgestimmt ist.

städtisches klinikum solingen

corporate design
betreut von professor andreas uebele
sommersemester 2015

das leben ist ein ewiger kreislauf.
man wird geboren, lebt mit diesen oder jenen beschwerden und am ende wartet auch der tod. auf diesem weg ist das städtische klinikum solingen ein ständiger begleiter.
so wie dieses corporate design die drei stationen wiederspiegelt, wurde es im wettbewerb mit dem dritten platz gekürt. ein zeichen?
ein wohl deutlicheres zeichen ist das „s“, welches für die stadt solingen in der bildmarke steht. dieses s steht für die dynamik des lebens, aber auch für die dynamik innerhalb des unternehmens.
für das neue erscheinungsbild des städtische klinikum solingen wurden im zuge der lehrveranstaltung 19 verschiedene corporate designansätze erarbeitet. die ergebnisse wurden dann innerhalb eines wettbewerbes gesichtet und die top 3 von einer jury aus designern und der krankenhausleitung ausgezeichnet.

typografie identität serie

typografie, editorial
betreut von professor victor malsy
wintersemester 2013/2014

inspiriert durch diverse typografen entstand dieses booklet. es zeigt den reiz der typografie. den größten input dafür gab irma boom, wie man schon am cover und den kapitelseiten sehen kann. der inhalt des buches beschäftigt sich auf spielerische art und weise mit dem umgang mit schrift. experimentiert wurde zu beginn mit den anfangsbuchstaben „mi“ und dem vollständigen namen „michael itjeshorst“. diese bildeten die grundlage für die entwicklung des buches. zu sehen ist die interpretation von klassischen beispielen auf der grundlage von emil ruder. unter anderem werden der buchstabe und die fläche sowie der körper, als auch das wort im bezug zu fläche und raum, aber auch zeile, bild, muster und die resultierende identität behandelt.

s1043, thonet

produktentwicklung
betreut von thorsten muck, mirko nordheim, professor laurent lacour und professor bernhard franken
wintersemester 2015/2016

die tische in der hochschule düsseldorf sind abgenutzt, zerkratzt oder stellenweise einfach nur verschmutzt. außerdem passen sie nicht wirklich zu den s43 stühlen von thonet, die das momentane sitzmöbel darstellen.
im zuge des neubaus kam man mit thonet ins gespräch, ob man dieser tischmisere kein ende bereiten könne. aus diesem grund wurden die studenten innerhalb eines wettberwerbes dazu aufgerufen einen neuen tisch zu designen, der den wünschen der hochschule angepasst ist.
darunter fallen unter anderem die eigenschaften wie komfortabel, platzsparend, zerlegbar, transportabel, funktionsvielfältig und schlicht.

extended reach

installation, editorial
betreut von professorin gabi schillig
wintersemester 2013/2014

„extended reach“ ist eine rauminstallation, die im rahmen des kurses „models are real“ bei professorin gabi schillig entstanden ist. als ausgangspunkt wurden bestehende künstlerische arbeiten verwendet, die nach einer gründlichen analyse in den realen raum übersetzt wurden. in diesem fall wurde das werk „acquarella 2“ beleuchtet, welches, wie der name schon verrät, ein aquarell ist und das aus vielen transparenten dreiecken besteht. aber auch die künstlerin gertrude „gego“ goldschmidt, die in hamburg aufgewachsen ist und aufgrund ihrer jüdischen wurzeln 1939 mit ihren eltern nach venezuela auswanderte, sollte nicht außer acht gelassen werden. das ergebnis der analyse spiegelt sich in dem evulationsdiagramm wieder. dieses beschäftigte sich mit der transparenz, schichtung und linie im zwei- und dreidimensionalen raum. als ergebnis entstand eine interaktive rauminstallation namens „extended reach“. im fokus dieser arbeit ist die vernetzung von objekten im dunklen raum und deren schattenwurf durch verschiedene bewegliche lichtquellen. dokumentiert wurde diese installation durch fotografien der gala und begleitend dazu entstand das booklet.

erfahre unbeschreiblich, maserati

art direction
betreut von professorin doktor nikola ziehe, georg knichel und geometry global
wintersemester 2014/2015

„erfahre unbeschreiblich“ so lautete die kampagne, welche für die automarke maserati entwickelt wurde. dabei lag der fokus auf den werbe- und marketingmaßnahmen, die für das modell „ghibli“ und seinen „master consumer“, ein finanzkräftigen und lebensfrohen konsumenten mittleren alters. ermittelt wurde dieser durch zahlreiche marktforschungen. dabei stieß man schnell auf die frage „wofür steht eigentlich maserati?“. die häufigste antwort war „unbeschreiblich“. schnell stand somit auch der name der kampagne „erfahre unbeschreiblich“ fest. doch wie kommuniziert man das unbeschreibliche? die lösung ist die black box. sie ist in der verhaltensbiologie eine metapher für sämtliche psychischen und kognitiven prozesse, die sich nicht mit naturwissenschaftlichen methoden objektiv messen, beschreiben und reproduzieren lassen.

diese kooperation der fachbereiche wirtschaft und design hat am 20. februar 2015 bei der präsentation ihrer imagekampagne bei dem 25. wettbewerb des gesamtverbandes der kommunikationsagenturen (gwa), früchte getragen. zum dritten mal in folge gewann das team düsseldorf die goldtrophäe und zusätzlich auch den making of preis.